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Volks-Allergie: Heuschnupfen

Jeder der unter Heuschnupfen leidet, kennt es: tränende Augen, ständiges Niesen und erschwerte Atmung. Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräser oder Getreide sind dafür verantwortlich. Ein Allergietest verschafft Gewissheit. Bereits ab Januar kann es mit Haselnuss und Erle losgehen. Kräuter wie Beifuß und Ambrosia blühen bis in den Frühherbst hinein. Die AOK Nordost gibt Ihnen Tipps, wie Sie Symptome mildern können.

Essen

Tipp 1: Lebensmittel können Heuschnupfen-Symptome mildern!

  • Gesunde Ernährung ist bei Allergikern grundsätzlich wichtig. Unangenehme allergische Beschwerden können durch bestimmte Lebensmittel abgemildert werden.
  • Kurkuma soll entzündungshemmend wirken. Ein Festsetzen der Allergene in den Atemwegen kann vermieden werden. So vermindert sich das Risiko von chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung oder von Asthma bronchiale.
  • Kohl, Rettich und Kapuzinerkresse enthalten Senfölglycoside und Vitamin C. Sie können ebenfalls einer Entzündung der Atemwege vorbeugen.
  • Spinat, Brokkoli und Mangold sind reich an Antioxidanzien und Carotinoiden. Sie können die Immunabwehr unterstützen und Entzündungsprozesse im Körper hemmen.
  • Hirse enthält das Spurenelement Mangan, das Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen kann. Magnesium und Silizium sorgen für starke Abwehrkräfte und für ein verfeinertes Hautbild.
  • Seefische überzeugen mit ihren wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.
  • Leinsamen oder Leinöl enthalten ebenfalls Omega-3-Fettsäuren und sind eine Alternative zu Fisch.
Blatt

Tipp 2: Reduzieren Sie die Pollenbelastung im Haus!

Wenn Sie wissen, gegen welche Pollen Sie allergisch sind, behalten Sie den Pollenflug in Ihrer Region im Blick. Meldungen im Radio oder im Internet geben Ihnen Auskunft über die Stärke der aktuellen Pollenbelastung. Bei sehr hohem Allergierisiko, halten Sie sich möglichst nicht im Freien auf. Zuhause achten Sie bitte auf Folgendes:

  • Täglich feucht Staub und Boden wischen.
  • Nach dem Regen gründlich durchlüften – nach Möglichkeit nicht morgens oder abends lüften!
  • Vor dem Schlafengehen, Haare waschen.
  • Kleidung nicht in Schlafräumen ausziehen oder ablegen.
  • Den Kopfkissenbezug täglich wechseln.
  • Wäsche bitte nicht draußen zum Trocknen aufhängen.
  • Antihistaminika – eine Arznei die bei akuten Beschwerden hilft. Es ist joch ratsamer, den Kontakt mit Allergenen zu vermeiden.
Putzutensilien

Tipp 3: Hyposensibilisierung im Herbst beginnen!

Die Überempfindlichkeit gegen Allergene kann gemildert werden. Die Hyposensibilisierung ist eine langfristige Therapie, bei der über einen längeren Zeitraum Dosen des Allergieauslösers verabreicht werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt, beim Allergologen oder Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Die beste Zeit für den Start einer Hyposensibilisierung ist im Herbst.

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